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Über Malá ÚpaDer Ort Malá Úpa liegt auf dem Gebiet des Riesengebirgsnationalparks, unweit der Schneekoppe/Snìžka und direkt an der Grenze zu Polen. Malá Úpa ist ein typisches Gebirgsdorf mit gut erhaltener Gebirgsflora, satten Wiesen und Weiden, tiefen Wäldern, frischer Gebirgsluft und kristallklaren Bächen. Ihr höchster Punkt ist der Gipfel der Schneekoppe mit 1602 m ü. dM., der niedrigste Punkt ist der Ortsteil Spálený Mlýn mit 720 m ü.d.M. Der Ort Malá Úpa (Kleinaupa) wurde im 16. Jahrhundert von Holzhauern aus den Alpenländern - aus dem Tirol, aus Kärnten und der Steiermark gegründet. Im Jahre 1909 musste eine Kommission der Kuttenberger Bergbaugesellschaft die Holzernte im Riesengebirge einstellen, da die Mehrheit aller Bestände bereits abgeholzt war. Ein Teil der Holzhauer wurden sesshaft, Haupterwerb und -tätigkeit waren fortan die Viehhaltung - vor allem Rinder und Ziegen. Eine weitere gängige Einkommensquelle für die Kleinaupner war das Schmuggelgeschäft. Ein außergewöhnliches Ereignis im Leben der stillen Berggemeinde war der Besuch von Kaiser Joseph II. im Jahre 1779, der den Bau der hübschen Bergkirche St. Petrus und Paulus veranlasste.Diese Kirche ist nach den Kirchen in Kvilda, Boží Dar, Sv. Tomáš bei Lipno die vierthöchstgelegene Kirche in ganz Tschechien. Die dem heiligen Petrus und Paulus geweihte Dorfkirche ist die vierthöchstgelegene Kirche der Tschechischen Republik (975 m ü. dM.). Außer seiner herrlichen Natur rühmt sich Malá Úpa vor allem seiner charakteristischen uralten Riesengebirgshütten, eines ihrer charakteristischen Merkmale, die sog. Kleinaupner Heubodengaube, gilt als Kleinod der volkstümlichen Architektur. Derzeit stehen 18 Berghütten als Nationaldenkmale unter Schutz, unter anderem auch die Wiesenenklave Šímovy chalupy (Simmaberg). |
Infocentrum Malá Úpa: |
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